
Olga Kämmer
Gemeinderat Listenplatz 3
Kreistag Listenplatz 51
1. Über mich
Mein Name ist Olga Kämmer, ich bin 48 Jahre alt, Mutter von drei Kindern – zwei davon bereits erwachsen – und unterrichte als Lehrerin an einer Realschule. Mein beruflicher Weg begann mit dem Studium Deutsch als Fremdsprache, anschließend absolvierte ich ein Studium für das Lehramt in Deutsch und Geschichte hier in Deutschland.
Geboren in Kasachstan, kam ich im Alter von 21 Jahren nach Deutschland. Diese persönliche Erfahrung hat mich entscheidend geprägt.
In Veitshöchheim engagiere ich mich als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins sowie als Beisitzerin im Vorstand der Kostbar.
2. Was mir an Veitshöchheim am Herzen liegt
Veitshöchheim zeichnet sich für mich durch seine Vielfalt, Offenheit und ausgeprägte Gemeinschaftskultur aus. Die Möglichkeit, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Lebensentwürfe aufeinander treffen und miteinander in Austausch treten, empfinde ich als besonders wertvoll.
Für mich ist es essenziell, dass diese gesellschaftliche Vielfalt nicht nur gewahrt, sondern aktiv gefördert wird, sodass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner – ungeachtet ihrer sozialen oder kulturellen Hintergründe – in unserer Gemeinde angenommen und eingebunden fühlen.
3. Meine Ziele für die Zukunft
Als Gemeinderätin möchte ich die Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration weiterentwickeln. Es ist mir ein besonderes Anliegen, Strukturen zu schaffen, die Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten den Zugang zur Gemeinschaft erleichtern, wobei die Einbindung junger Menschen von zentraler Bedeutung ist: Nur durch ihre aktive Beteiligung kann nachhaltiges Zusammenleben unterschiedlicher Generationen und Kulturen gelingen.
Ein weiteres zentrales Ziel ist die Weiterentwicklung des Familienstützpunktes. Viele Familien stehen vor Herausforderungen, denen sie oftmals nur eingeschränkt begegnen können; ihnen Rückhalt und Unterstützung zu geben, ist zugleich ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen. Deswegen ist es wichtig, die Hilfestellung niederschwellig und ortsnah zu gestalten.
Darüber hinaus liegt mir die Förderung eines generationsgerechten Miteinanders am Herzen. Dabei sollen sowohl ältere als auch junge Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, sodass die Gemeinde als Ganzes von einem lebendigen Austausch profitiert.
Mit Engagement, Weitblick und einem offenen, lösungsorientierten Ansatz möchte ich dazu beitragen, Veitshöchheim als offene, gerechte und zukunftsfähige Gemeinde weiterzuentwickeln.
